Cyberangriffe gewinnen an Geschwindigkeit durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Der aktuelle Global Threat Report von CrowdStrike zeigt, dass Angreifer 2025 durchschnittlich nur 29 Minuten benötigen, um vollständigen Zugriff auf Netzwerke zu erlangen, was einen Anstieg der Kompromittierungsgeschwindigkeit um 65 Prozent bedeutet.
Angesichts der steigenden Cyberbedrohungen, die durch den Einsatz von KI-Tools verschärft werden, sind Unternehmen gefordert, ihre Sicherheitsstrategien zu überdenken. Die Zeit bis zur vollständigen Kompromittierung hat sich drastisch verringert, was schwerwiegende Auswirkungen auf den Schutz von Daten und Systemen haben kann. Ein effizientes Reaktionsmanagement ist jetzt wichtiger denn je.
Schnelle Kompromittierung durch KI
Der Bericht von CrowdStrike verdeutlicht, dass Angreifer nun im Schnitt nur 29 Minuten benötigen, um ein Netzwerk zu kompromittieren. Dies stellt eine erhebliche Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr dar. Die schnellste dokumentierte Zeit lag sogar bei nur 27 Sekunden. In einigen Fällen begann die Datenexfiltration bereits vier Minuten nach dem ersten Zugriff. Diese Entwicklung ist alarmierend und erfordert ein Umdenken in der Cybersicherheit.
Rolle von Künstlicher Intelligenz in Angriffen
Ein wesentlicher Faktor für diese beschleunigte Angriffsrate ist der zunehmende Einsatz von KI-Tools bei Cyberangreifern. Angreifer, die KI nutzen, haben ihre Aktivitäten um 89 Prozent gesteigert. Insbesondere staatlich unterstützte und kriminelle Gruppen verwenden KI, um ihre Angriffe effektiver zu gestalten, wie die Beispiele der Gruppen „Fancy Bear“, „Punk Spider“ und „Famous Chollima“ zeigen.
Auswirkungen auf Unternehmen
Adam Meyers, Head of Counter Adversary Operations bei CrowdStrike, beschreibt das aktuelle Szenario als ein Wettrüsten im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Unternehmen müssen ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken, um nicht nur die Angriffe abzuwehren, sondern auch den geforderten Schutz der eigenen Systeme zu gewährleisten. Dies erfordert eine strategische Ausrichtung auf IT-Sicherheit auf Führungsebene.
Prävention und strategische Notwendigkeiten
Die Veränderung der Cyberangriffe impliziert, dass Sicherheitsstrategien kontinuierlich überprüft und aktualisiert werden müssen. Aufgrund der schnellen Kompromittierungszeiten ist es entscheidend, Sicherheitsprüfungen regelmäßig durchzuführen und Angriffsmuster rechtzeitig zu erkennen. Die IT-Sicherheit sollte als strategische Aufgabe betrachtet werden, die alle Unternehmensbereiche einbezieht.
Fazit zur aktuellen Bedrohungslage
Die Verwendung von KI bei Cyberangriffen stellt eine erhebliche Bedrohung für Unternehmen dar. Die Reduzierung der Kompromittierungszeiten erfordert dringend Maßnahmen zur Stärkung der IT-Sicherheit. Unternehmen sollten sich der Risiken bewusst sein und IT-Sicherheit als grundlegende Verpflichtung priorisieren, um wirtschaftliche Schäden und Reputationsrisiken zu minimieren.
Unternehmen sollten daher:
- Regelmäßige Security-Checks einführen.
- Den Wandel der Angriffstechniken kontinuierlich analysieren.
- IT-Sicherheit als strategische Aufgabe auf allen Ebenen betrachten.
- Standards zur Daten- und Informationssicherheit definieren.
- Präventionsmaßnahmen gegen Datenverlust und Cyberangriffe entwickeln.
- Reputationsrisiken und wirtschaftliche Schäden aktiv managen.
- IT-Sicherheit als Chefsache etablieren.
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Quelle: csoonline.com




