Erweiterte Informationsangebote des BSI für Unternehmen
Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat seine Informationsangebote für Unternehmensführungen erweitert, insbesondere im Kontext der neuen NIS-2-Richtlinie. Ziel ist es, Entscheider gezielt zu sensibilisieren und ihnen handlungsfähige Informationen zur Cybersicherheit bereitzustellen.
Die zunehmende Bedrohung durch Cyberangriffe und Datenverluste erfordert eine proaktive Reaktion seitens der Unternehmen. In diesem Zusammenhang leistet das BSI mit seiner Publikationsreihe Management Blitzlicht wertvolle Unterstützung, indem es Führungskräfte schnell und prägnant über relevante Themen informiert.
Cybersecurity und die NIS-2-Richtlinie
Die NIS-2-Richtlinie stellt neue Anforderungen an die Cybersicherheit von Unternehmen und Organisationen in der EU. Diese Regelung zielt darauf ab, ein hohes gemeinsames Schutzniveau zu gewährleisten, insbesondere in systemrelevanten Sektoren. Unternehmen müssen entsprechend reagieren, um Compliance sicherzustellen und sich gegen potenzielle Risiken abzusichern.
Informationsangebote des BSI
Das BSI bietet eine Vielzahl von Formaten zur Informationsvermittlung, darunter Fachberichte und Studien, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Entscheidungsträgern zugeschnitten sind. Diese Ressourcen helfen dabei, das Bewusstsein für aktuelle Bedrohungen zu schärfen und geeignete Maßnahmen zur Risikoabwehr zu ergreifen.
Die Rolle der Unternehmensführung
IT-Sicherheit ist nicht länger nur eine technische Angelegenheit; sie wird zunehmend zur Chefsache. Unternehmensleitungen müssen sicherstellen, dass ihre Organisationen über angemessene Sicherheitsstandards verfügen und regelmäßig überprüft werden, um den sich ständig ändernden Bedrohungen entgegenzuwirken.
Wirtschaftliche Auswirkungen von Cyberangriffen
Datenverluste können für Unternehmen erhebliche Kosten und Reputationsschäden mit sich bringen. Eine klare Strategie zur Vermeidung solcher Vorfälle ist unerlässlich, um die wirtschaftliche Stabilität zu sichern und das Vertrauen der Kunden zu erhalten.
Prävention und Schulung
Die Implementierung regelmäßiger Security-Checks und Schulungen für Mitarbeiter sind entscheidende Maßnahmen zur Stärkung der IT-Sicherheit. Eine ganzheitliche Betrachtung dieser Aspekte fördert nicht nur die Sicherheitskultur innerhalb des Unternehmens, sondern minimiert auch potenzielle Risiken.
Fazit: IT-Sicherheit als strategische Pflicht
Die Bedeutung von IT-Sicherheit kann nicht überbetont werden. Unternehmen sollten sich intensiv damit auseinandersetzen, um nicht nur den rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, sondern auch um ihre Daten und damit ihre Existenz zu schützen. Ein strategischer Ansatz zur Informationssicherheit schafft Wettbewerbsvorteile und schützt vor wirtschaftlichen Schäden.
Regelmäßige Security-Checks, die Definition von Standards und die präventive Planung sind unerlässlich. Die IT-Sicherheit sollte als strategische Aufgabe verstanden werden, um sowohl Datenverluste als auch Cyberangriffe zu verhindern.
Rufen Sie uns an
Tulos steht Ihnen als kompetenter Partner in allen Fragen der Informationssicherheit zur Seite. Besuchen Sie unsere Webseite, um mehr über unser Angebot im Bereich Datenschutz und IT-Sicherheit zu erfahren: Informationssicherheit.
Quelle: bsi.bund.de
Cyber Resilience Act: Neue Anforderungen für Unternehmen
Der Cyber Resilience Act (CRA) bringt grundsätzliche Änderungen für IT-Produkte und Systeme mit sich, indem das BSI zum zentralen Akteur in der Marktüberwachung ernannt wurde. Unternehmen stehen somit vor neuen Anforderungen, um die Sicherheit und Resilienz ihrer Systeme zu gewährleisten.
Unternehmen und Organisationen sehen sich zunehmend mit Herausforderungen in der IT-Sicherheit konfrontiert. Der Cyber Resilience Act (CRA) verpflichtet Hersteller und Anbieter, die Sicherheit ihrer Produkte zu garantieren. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird hierbei als notifizierende und marktüberwachende Behörde fungieren. Dies hat weitreichende Folgen für die Compliance und Sicherheitsstrategien von Unternehmen.
Die Rolle des BSI im Cyber Resilience Act
Die Benennung des BSI als marktüberwachende Behörde ist ein bedeutender Schritt für die IT-Sicherheitslandschaft in Deutschland. Es ermöglicht dem BSI, notwendige Standards zu definieren und die Einhaltung dieser Standards zu überwachen. Diese Maßnahmen sollen die Sicherheit von IT-Produkten mit digitalen Elementen verbessern und die Resilienz bei Cyberangriffen erhöhen.
Verpflichtungen für Unternehmen
Unternehmen müssen sich auf neue normierte Prozesse einstellen, um den Anforderungen des CRA gerecht zu werden. Es ist erforderlich, dass sie jetzt Strategien entwickeln, um sowohl technische als auch organisatorische Maßnahmen zur Sicherstellung der IT-Sicherheit zu implementieren. Dazu gehört beispielsweise die Durchführung von regelmäßigen Security-Checks und die Definition klarer Sicherheitsstandards.
Risiken der Datenverluste
Datenverluste stellen ein erhebliches Risiko für Unternehmen dar. Sie können hohe Kosten verursachen und das Vertrauen der Kunden untergraben. Besonders gefährdet sind kunden- und mitarbeiterbezogene Daten, deren Schutz oberste Priorität haben sollte. Unternehmen sind gefordert, Datensicherheitsstrategien zu entwickeln, die präventiv gegen mögliche Verluste schützen.
IT-Sicherheit als strategische Aufgabe
Die IT-Sicherheit muss als Teil der Unternehmensstrategie begriffen und hocheffizient umgesetzt werden. Die Abteilungen wie Compliance, Rechtsabteilung und die Geschäftsleitung müssen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass alle relevanten Aspekte der Sicherheit abgedeckt sind. IT-Sicherheit ist Chefsache, und es ist entscheidend, in die Weiterbildung und Sensibilisierung aller Mitarbeiter zu investieren.
Erhöhung der Resilienz gegen Cyberangriffe
Der CRA fördert eine ganzheitliche Betrachtung der IT-Sicherheit, die nicht nur technische Maßnahmen, sondern auch organisatorische Aspekte berücksichtigt. Unternehmen sollten die Entwicklung neuer Angriffstechniken im Blick behalten und ihre Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich anpassen. Eine proaktive Haltung ist unerlässlich, um wirtschaftliche Schäden und Reputationsrisiken zu minimieren.
Zusammenfassung des Cyber Resilience Act
Der Cyber Resilience Act verändert die Anforderungen an Unternehmen hinsichtlich der IT-Sicherheit und legt großen Wert auf die Überwachung durch das BSI. Unternehmen sollten ihre Sicherheitsstrategien jetzt anpassen, um die gesetzlich geforderten Standards zu erfüllen und ihr Risiko gegenüber Cyberangriffen zu minimieren. Dieses Wissen lohnt sich sowohl für die Compliance als auch für die Sicherstellung der Geschäftskontinuität.
Unternehmen sind verpflichtet, regelmäßige Security-Checks durchzuführen und ihre IT-Sicherheitsstrategien kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die ganzheitliche Betrachtung der IT-Security sollte im Fokus stehen, um präventiv gegen Datenverluste und Cyberangriffe vorzugehen. Eine klare Definition von Standards ist essenziell, um wirtschaftliche Schäden und Reputationsrisiken zu vermeiden und IT-Sicherheit zur Chefsache zu machen.
Sprechen Sie mit uns
Tulos steht Ihnen als kompetenter Partner zur Seite, um die Anforderungen des Cyber Resilience Act optimal umzusetzen. Gemeinsam entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen für Ihre Datenorganisation und IT-Sicherheit. Besuchen Sie unsere Webseite für weitere Informationen.
Quelle: bsi.bund.de
Neue Kooperation zur Verbesserung der Cybersicherheit in Bayern
Bund und Freistaat Bayern intensivieren ihre Zusammenarbeit im Bereich der Cybersicherheit durch eine neue Kooperationsvereinbarung. Insbesondere der Austausch von Erfahrungen und Expertise zwischen dem BSI und dem bayerischen Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik soll die Sicherheitslage verbessern.
Vor dem Hintergrund zunehmender Cyberangriffe auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wird die neue Partnerschaft als entscheidender Schritt zur Stärkung der Sicherheitsstrukturen erachtet. Die enge Zusammenarbeit ermöglicht es, gezielt auf aktuelle Bedrohungen zu reagieren und umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit zu implementieren.
Kooperationsfelder im Detail
Die Vereinbarung umfasst drei Kooperationsfelder, die spezifische Themen und Initiativen adressieren. Diese Bereiche sind auf den Austausch von Fachwissen, die Erstellung gemeinsamer Studien sowie die Durchführung gezielter Schulungsmaßnahmen fokussiert. Durch diesen Wissensaustausch soll eine ressourcenschonende und effektive Umsetzung von Sicherheitsstrategien gefördert werden.
Bedeutung für Unternehmen und Behörden
Die intensivere Zusammenarbeit zwischen Bund und Freistaat Bayern stellt einen bedeutenden Vorteil für Unternehmen und staatliche Organisationen dar, die in der digitalen Welt tätig sind. Durch den Zugriff auf die neuesten Sicherheitsanalysen und technische Expertise kann die Cyberresilienz der betroffenen Institutionen nachhaltig gesteigert werden. Dies trägt nicht nur zur Verringerung des Risikos von Datenverlusten bei, sondern schützt auch die Integrität sensibler Informationen.
Erfahrungsaustausch als Schlüssel
Der Austausch von Erfahrungen zwischen verschiedenen Behörden und Institutionen sowie die Entwicklung neuer Sicherheitsstandards sind essenziell. Eine solche kollektive Bestandsaufnahme der Sicherheitslage ermöglicht es, angepasste Schutzmaßnahmen zu entwickeln, um gezielt gegen interne und externe Bedrohungen vorzugehen. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Sensibilisierung für den Umgang mit Kunden- und Mitarbeiterdaten.
Rolle von IT-Sicherheit in der Unternehmensstrategie
IT-Sicherheit muss als strategische Aufgabe in jedem Unternehmen verstanden werden. Regelmäßige Security-Checks und die Definition von Sicherheitsstandards sind unerlässlich, um wirtschaftliche Schäden und Reputationsrisiken zu minimieren. Die präventiven Maßnahmen gegen Datenverlust und Cyberangriffe sollten Teil der Unternehmenskultur sein.
Fazit
Die Kooperation zwischen dem BSI und dem bayerischen Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zielt darauf ab, die IT-Sicherheitsmaßnahmen in Bayern und darüber hinaus zu optimieren. Strategische Entscheider sollten sich bewusst sein, dass eine enge Zusammenarbeit sowohl den Schutz sensibler Daten als auch die gesamte IT-Sicherheit des Unternehmens verbessert.
Um den Herausforderungen der Cybersicherheit proaktiv zu begegnen, sollten Unternehmen folgende Punkte berücksichtigen: Regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen durchführen, sich über die Weiterentwicklungen aktueller Angriffstechniken informieren, IT-Sicherheit als Chefsache betrachten und eine ganzheitliche Sichtweise auf die Informationssicherheit etablieren. Dies beinhaltet auch die Entwicklung von Standards zur Prävention gegen Datenverlust und Cyberangriffe, um sowohl wirtschaftliche Schäden als auch Reputationsrisiken zu minimieren.
Sprechen Sie mit uns
Tulos versteht sich als Ihr kompetenter Partner in Bezug auf IT-Sicherheit. In Zeiten der digitalen Transformation ist es entscheidend, bestens vorbereitet zu sein. Besuchen Sie uns, um mehr über unsere Dienstleistungen zu erfahren: Informationssicherheit.
Quelle: bsi.bund.de
Handlungshilfe bei gehackten E-Mail-Konten
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) bieten eine umfassende Handlungshilfe für Betroffene eines gehackten E-Mail-Kontos. In der vorliegenden Checkliste wird erläutert, wie sofortige Maßnahmen zur Schadensbegrenzung und der langfristige Schutz vor Cyberangriffen aussehen können.
Die Zunahme von Cyberangriffen auf E-Mail-Konten stellt eine erhebliche Bedrohung für die Datensicherheit dar. Über 50 % der Unternehmen haben bereits negative Erfahrungen im Umgang mit gehackten Konten gemacht, was nicht nur Datenverluste nach sich zieht, sondern auch erhebliche Kosten verursacht. Dieser Ratgeber bietet eine strukturierte Übersicht über die entscheidenden Schritte, die im Ernstfall unternommen werden sollten.
Direkte Maßnahmen nach einem Hack
Nach dem Verdacht eines gehackten E-Mail-Kontos sind sofortige Schritte erforderlich. Zunächst sollten Sie das Passwort ändern und alle anderen mit dem Konto verbundenen Passwörter überprüfen. Dies schließt Konten auf sozialen Medien und anderen Plattformen ein. Ein starkes, einzigartiges Passwort ist dabei entscheidend, um einen erneuten Zugriff zu verhindern.
Überprüfung der Sicherheitseinstellungen
Darüber hinaus ist es unerlässlich, die Sicherheitseinstellungen Ihres E-Mail-Kontos zu überprüfen. Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), um eine zusätzliche Sicherheitsebene zu schaffen. Informieren Sie auch Ihre Kontaktliste über den Vorfall, um mögliche weitere Betrugsversuche zu vermeiden.
Langfristige Prävention durch Sicherheitschecks
Regelmäßige Sicherheitsprüfungen und die Aktualisierung aller Software sind entscheidend, um nicht nur aktuellen Bedrohungen zu begegnen, sondern auch potenziellen Angriffen in der Zukunft vorzubeugen. Angreifer entwickeln ständig neue Methoden, um Sicherheitssysteme zu umgehen. Unternehmen müssen sich proaktiv auf veränderte Bedrohungen einstellen.
IT-Sicherheit als strategische Aufgabe
IT-Sicherheit sollte nicht nur eine technische Verantwortung sein, sondern erfordert die strategische Zusammenarbeit aller Unternehmensabteilungen. Dies bedeutet, Sicherheitsstandards zu definieren und sicherzustellen, dass diese im gesamten Unternehmen umgesetzt werden. Eine ganzheitliche Betrachtung der IT-Sicherheit erhöht die Resilienz gegen Cyberangriffe.
Wirtschaftliche und reputationsschädigende Risiken
Ein gehacktes E-Mail-Konto kann wirtschaftliche Schäden und lange Reputationsschäden verursacht. Maßnahmen zur Prävention von Datenverlust sind daher entscheidend. Unternehmen müssen Investitionen in ihre IT-Sicherheitsinfrastruktur priorisieren, um ihre Daten und damit auch ihren Unternehmenswert zu schützen.
Fazit
Die präventiven Maßnahmen gegen gehackte E-Mail-Konten sind nicht nur technische Schritte, sondern auch eine Frage der Unternehmensstrategie. Unternehmen sollten interdisziplinäre Ansätze verfolgen und IT-Sicherheit als Chefsache betrachten. Dieser Fokus trägt dazu bei, sowohl Schäden zu minimieren als auch Vertrauen bei Kunden und Partnern aufzubauen.
- Führen Sie regelmäßige Security-Checks durch.
- Halten Sie sich über Weiterentwicklungen von Angriffstechniken informiert.
- Implementieren Sie IT-Sicherheit als strategische Aufgabe in Ihrer Organisation.
- Berücksichtigen Sie eine ganzheitliche Betrachtung von IT-Security.
- Definieren Sie klare Standards für Zugang und Datenmanagement.
- Setzen Sie präventive Maßnahmen gegen Datenverlust und Cyberangriffe um.
- Sehen Sie wirtschaftliche Schäden und Reputationsrisiken als ernsthafte Bedrohungen an.
- Behandeln Sie IT-Security als Chefsache.
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Tulos ist Ihr kompetenter Partner für IT-Sicherheitslösungen. Besuchen Sie unsere Website für weitere Informationen zum Thema Informationssicherheit: Informationssicherheits-Konzept.
Quelle: bsi.bund.de
Bundesrepublik Deutschland startet Entry/Exit System erfolgreich
Die Bundesrepublik Deutschland hat die schrittweise Inbetriebnahme des Entry/Exit Systems (EES) der Europäischen Union am Flughafen Düsseldorf erfolgreich begonnen. Dieses System soll die Ein- und Ausreiseprozesse in der EU optimieren und gleichzeitig die IT-Sicherheit im Rahmen der Datenverarbeitung stärken.
Die Einführung des EES stellt eine Antwort auf die zunehmenden Herausforderungen im Bereich der Einreiseregulierung dar. Es zielt darauf ab, die Effizienz bei der Bearbeitung von Reisenden zu erhöhen und gleichzeitig die Sicherheit zu verbessern, indem die bestehenden Systeme in Deutschland an die neuen technischen Standards angepasst werden.
Was ist das Entry/Exit System (EES)?
Das EES ist ein europäisches System, das die Einreise- und Ausreisepunkte innerhalb der EU verwaltet. Es verfolgt die Bewegungen von Drittstaatsangehörigen, indem es Daten zu Einreise- und Ausreisedaten automatisiert erfasst. Dadurch wird eine schnellere und präzisere Verarbeitung ermöglicht, was für die Sicherheits- und Rückverfolgbarkeit von zentraler Bedeutung ist.
Die Rolle des BSI und der beteiligten Behörden
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat zusammen mit verschiedenen Behörden des Bundesministeriums des Innern (BMI) an der Entwicklung und Umsetzung des EES mitgewirkt. Ihre Aufgabe war es, sicherzustellen, dass alle Datenverarbeitungsprozesse den geltenden Sicherheitsstandards entsprechen und die IT-Infrastruktur entsprechend gestärkt wird.
Datenverarbeitung und IT-Sicherheit
Die Implementierung des EES erfordert eine kritische Auseinandersetzung mit den Themen Datenorganisationsstruktur und IT-Sicherheit. Datenschutz muss dabei als wesentlicher Bestandteil des Systems verstanden werden, um Datenverluste und unbefugte Zugriffe zu vermeiden. Die Verantwortung für die Beachtung dieser Standards liegt nicht nur bei den IT-Abteilungen, sondern bei der gesamten Unternehmensführung.
Bedeutung für Unternehmen
Für Unternehmen ist die Gewährleistung von Datenschutz bei der Verarbeitung sensibler Kundendaten und Mitarbeiterdaten von höchster Bedeutung. Nur durch die Einhaltung aktueller Sicherheitsstandards können nicht nur die wirtschaftlichen Schäden durch Datenverletzungen minimiert, sondern auch das Vertrauen der Kunden gestärkt werden. Ein ganzheitlicher Ansatz in der IT-Sicherheit ist entscheidend für die langfristige Stabilität von Unternehmen.
Fazit: Die Herausforderung von Datenverlusten
Das Entry/Exit System der EU greift zentrale Fragestellungen zur Datenorganisation auf und fordert Unternehmen dazu auf, sich intensiver mit ihrer IT-Sicherheit auseinanderzusetzen. Ein fundiertes Verständnis der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen ist erforderlich, um potenziellen Datenverlusten vorzubeugen und die Geschäftsprozesse nachhaltig zu schützen.
Unternehmen sollten regelmäßige Security-Checks durchführen und die Weiterentwicklung von Angriffstechniken im Auge behalten. IT-Sicherheit muss als strategische Aufgabe betrachtet werden, die die Definition von Standards, Prävention gegen Datenverluste und Cyberangriffe sowie die Minimierung von wirtschaftlichen Schäden und Reputationsrisiken umfasst. Insbesondere sollte IT-Security als Chefsache behandelt werden.
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Tulos kann Ihnen als kompetenter Partner zur Seite stehen, um die erforderlichen Anforderungen im Datenschutz und der Informationssicherheit zu erfüllen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Thema Informationssicherheit.
Quelle: bsi.bund.de
Support-Ende für Exchange Server: Hohe Sicherheitsrisiken
Mitte Oktober 2023 endete der Support für Microsoft Exchange Server 2016 und 2019. Dennoch operieren in Deutschland über 30.000 dieser Server weiterhin, was erhebliche Sicherheitsrisiken zur Folge hat. Unternehmen sind aufgefordert, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um potenzielle Datenverluste und Cyberangriffe zu vermeiden.
Der ungesicherte Betrieb veralteter Software, insbesondere bei wichtigen Anwendungen wie dem Microsoft Exchange Server, stellt ein erhebliches Risiko für die IT-Sicherheit dar. Ohne den laufenden Support erhalten die Systeme keine sicherheitsrelevanten Updates mehr, wodurch Unternehmen anfällig für Cyberangriffe werden. In Deutschland sind allein über 30.000 Exchange-Server in Betrieb, die trotz des Support-Endes weiterhin für den Zugang über das Internet genutzt werden.
Folgen des Support-Endes
Mit dem Ende des Supports sind Systeme nicht mehr durch Patch-Updates geschützt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Angreifer Schwachstellen ausnutzen. Sicherheitslücken, die bereits öffentlich sind, können ohne die notwendigen Updates nicht behoben werden. Der Betrieb solch veralteter Software gefährdet nicht nur die integrale Sicherheit der Unternehmensdaten, sondern kann auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, insbesondere im Hinblick auf Datenschutzbestimmungen.
Risikobewertung und Prävention
Um Risiken zu minimieren, sollten Unternehmen eine umfassende Risikobewertung durchführen. Dabei sollten auch neue Angriffstechniken berücksichtigt werden, die immer raffinierter werden. Die regelmäßige Überprüfung der IT-Infrastruktur ist entscheidend. Unternehmen sollten Standards für die IT-Sicherheit definieren und in präventive Maßnahmen investieren, um nicht nur Datenverluste zu vermeiden, sondern auch wirtschaftliche Schäden und Reputationsrisiken zu minimieren.
IT-Sicherheit als strategische Verantwortung
IT-Sicherheit muss als eine strategische Unternehmensaufgabe angesehen werden. Die Verantwortung darf nicht allein auf die IT-Abteilung abgewälzt werden. Der Vorstand und die Geschäftsführung sind gefordert, IT-Security in die Unternehmensstrategie zu integrieren. Dies bedeutet, nicht nur auf Sicherheitsvorfälle zu reagieren, sondern proaktiv ein Sicherheitskonzept zu entwickeln, das sowohl technische als auch organisatorische Maßnahmen umfasst.
Handlungsbedarf erkennen
Der Schutz sensibler Daten, insbesondere von Kunden- und Mitarbeiterdaten, hat höchste Priorität. Unternehmen müssen sicherstellen, dass Zugriffe auf Daten sowohl arbeitsfähig als auch restriktiv und rollenbasiert sind. Die fortschreitende Digitalisierung verlangt von Unternehmen, ihre IT-Sicherheitsstrategien ständig weiterzuentwickeln und an aktuelle Bedrohungen anzupassen.
Zusammenfassung und geschäftlicher Nutzen
Das Support-Ende für Microsoft Exchange Server birgt erhebliche Risiken, die nicht ignoriert werden dürfen. Unternehmen sind angehalten, ihre Systeme zu aktualisieren und umfassende Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren. Dieses Wissen hilft, potenzielle Datenverluste zu vermeiden und dadurch sowohl wirtschaftliche Schäden als auch Reputationsrisiken zu minimieren, was letztlich zur Stabilität und Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens beiträgt.
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Quelle: https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2025/251028_Support_Ende_Exchange-Server.html




