Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Governance, Risk & Compliance (GRC)-Strategien an die Risiken der Künstlichen Intelligenz anzupassen. Die Integration von AI in die GRC-Prozesse ist entscheidend, um Compliance zu gewährleisten und die damit verbundenen Risiken zu managen.
In der heutigen Geschäftswelt spielt die Künstliche Intelligenz eine zunehmend zentrale Rolle in verschiedenen Prozessen. Angesichts der steigenden Bedrohungen durch Datenverlust ist es für Unternehmen unerlässlich, ihre GRC-Strategien zu überarbeiten. Dabei gilt es, die Risiken, die mit generativer und agentenbasierter AI verbunden sind, zu erkennen und aktiv in die Unternehmenspolitik zu integrieren.
Die Relevanz von GRC im Kontext von KI
Governance, Risk & Compliance ist ein Konzept, das an Bedeutung gewonnen hat, da es Unternehmen hilft, rechtliche und betriebliche Risiken systematisch zu managen. Die Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz betreffen nicht nur die Compliance, sondern betreffen auch das gesamte Risikomanagement. Cybersecurity ist mittlerweile ein zentrales Unternehmensrisiko, das einen Paradigmenwechsel in der GRC-Compliance erfordert, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Herausforderungen durch KI-Risiken
Die Integration von KI in Unternehmenssysteme bringt neue Risiken mit sich, die schwer zu quantifizieren sind. Laut dem „AI Security Report 2025“ sind etwa jede 80. Anfrage an KI-Dienste als hohes Risiko für Datenverlust einzustufen. Diese Zahl verdeutlicht die Notwendigkeit, Sicherheitsstrategien zu verfeinern und anzupassen. CISO stehen vor der Herausforderung, Innovation und Sicherheit in Einklang zu bringen.
Strategien zur Integration von KI-Risiken in GRC
CISOs sollten eine umfassende Strategie entwickeln, um die Risiken von KI angemessen zu adressieren. Dies könnte die Definition verschiedener KI-Tools, das Erfassen ihrer Risiken und ihre potenziellen Vorteile für die Produktivität umfassen. Strategische Ansätze sind notwendig, um die unterschiedlichen Arten von Risiken klar zu definieren und zu klassifizieren.
Erweiterung bewährter Frameworks
Zur Bewältigung von KI-Risiken sollten bestehende GRC-Frameworks um spezifische Kategorien erweitert werden. Der Vorschlag umfasst die Integration von Unternehmens- und Betriebsrisikomanagement sowie IT-Risikomanagement. Es empfiehlt sich, auf bestehende Rahmenwerke wie NIST und ISO/IEC 42001 zurückzugreifen, um die Governance in Bezug auf KI zu stärken.
Neue Governance-Richtlinien erarbeiten
Die Entwicklung von Governance-Richtlinien kann dabei helfen, KI-Tools klassifiziert und kontrolliert einzusetzen. Ein Ampelsystem könnte für die Kategorisierung von Tools hilfreich sein: „Grüne“ Tools wären genehmigt, während „rote“ Tools, die nicht den erforderlichen Standards entsprechen, untersagt werden sollten. Kommunikation und Schulung sind ebenfalls zentrale Komponenten effektiver Governance.
Schlussfolgerungen zu KI und GRC
Die Integration von KI-Risiken in GRC-Strategien ist eine dringliche Notwendigkeit. Unternehmen sollten proaktiv handeln, um sicherzustellen, dass sie den rechtlichen und operativen Anforderungen gerecht werden. Ein umfassender und kooperativer Ansatz in der Risikomanagementkultur ist entscheidend, um die gesamte Unternehmenseffizienz zu erhöhen.
Risikomanagement im Zeitalter der KI
- Führen Sie regelmäßige Sicherheitsprüfungen durch.
- Verstehen Sie die Weiterentwicklung von Angriffstechniken.
- Betrachten Sie IT-Sicherheit als strategische Unternehmensaufgabe.
- Definieren Sie klare Standards zur Prävention von Datenverlusten.
- Minimieren Sie wirtschaftliche Schäden sowie Reputationsrisiken.
- Setzen Sie IT-Security als Chefsache auf die Agenda.
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Quelle: csoonline.com




