Wo ist Wal Timmy – und wie geht es ihm? Der angebrachte Peilsender liefert keine Daten mehr. Ein typischer Fall von einer Datenpanne, im Fachjargon „Data Incident“.

Datenpannen treten im Alltag leider regelmäßig auf, nicht nur bei Wal Timmy. Die Auswirkungen können erheblich sein. Sie reichen von hohen Kosten für die Wiederherstellung verlorener Daten bis hin zu Haftungsrisiken bei der Verletzung gesetzlicher Vorgaben wie der DSGVO oder vertraglicher Verpflichtungen. Hinzu kommen Reputationsschäden, also ein sinkendes Vertrauen von Kunden und Partnern in das Unternehmen. 

Wie entstehen Datenpannen?

Im Fall des Peilsenders von Timmy deuten Berichte auf ein technisches Problem hin. Auch in Unternehmen können solche technischen Defekte vorkommen. Sie sind allerdings nicht die einzige Ursache. 

Für viel Aufsehen sorgen Datenpannen, wenn sie absichtlich herbeigeführt wurden, etwa durch Cyberangriffe und Schadsoftware.

Oft sind die Ursachen aber weitaus banaler. Nicht selten sind menschliche Fehler die Ursache. Versehentlich wurden Daten gelöscht oder entsorgt, die eigentlich noch hätten aufbewahrt werden müssen.

Meistens gibt es verschiedene Ursachen, etwa einen menschlichen Fehler, der einen Cyberangriff erst möglich macht. Ein Beispiel dafür ist die Phishing-Attacke auf Signal-Konten von Mitgliedern des Bundestags. Der Angriff war nur möglich, weil die Betroffenen Sicherheitsstandards ignorierten.

So vermeiden Sie Datenverluste

Datenverluste lassen sich jedoch vermeiden oder zumindest deutlich reduzieren – durch ein systematisches Vorgehen:

  1. Identifikation der verarbeiteten Daten und Bewertung ihrer Bedeutung für das Unternehmen
  2. Analyse der Risiken, insbesondere:
    • Wie hoch ist der Schaden, wenn Daten nicht verfügbar oder fehlerhaft sind?
    • Wie häufig treten vergleichbare Vorfälle auf?
    • Was sind die Ursachen?
  1. Geeignete Maßnahmen, um Risiken zu vermeiden und dadurch Datenschäden zu verhindern

Gerne helfen wir Ihnen bei der Implementierung eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS). Dabei arbeiten wir von Tulos Consulting strukturiert nach anerkannten Standards wie ISO/IEC 27001, BSI-Grundschutz und NIS-2. Dadurch liefern unsere Audits nachvollziehbare Ergebnisse und praxisnahe Maßnahmen zur Verbesserung der Datensicherheit.

Zunehmend verlangt auch der Gesetzgeber Maßnahmen zum Schutz vor Datenpannen, die durch Zertifizierungen nachgewiesen werden müssen. Auch Kunden bestehen nicht selten auf Sicherheit in der Datenverarbeitung. Schließlich verlangen auch Versicherungen gegen Cyberschäden nachweisbare Maßnahmen für den Datenschutz. In diesen Fällen ist es wichtig, einen Partner zu haben, der sie fit für die Zertifizierung macht. 

Viele Rechtsstreitigkeiten, lassen sich mit nachweisbar sicherer Datenverarbeitung besser bestreiten. Die Zertifikate nach ISO- oder BSI-Normen sind international anerkannt.

Rechtzeitig aktiv werden

Hätte man im Vorfeld geprüft, ob der eingesetzte Peilsender für Wal Timmy geeignet ist, wüssten wir heute mehr über seinen Aufenthaltsort und seinen Zustand. Vielleicht hätte man Timmy auch weiterhelfen können, falls er sich, trotz Freiheit weiterhin in Schwierigkeiten begibt.

Tulos-Consulting-Experten kennen sich mit Meeressäugern nicht aus. Wir haben aber über 20 Jahre Erfahrungen mit Betriebsprozessen, den Menschen darin und den eingesetzten IT-Systemen.

Wir analysieren die Risiken der Datenverarbeitung und unterstützen Sie dabei, geeignete Maßnahmen zu implementieren, die Datenpannen präventiv vermeiden. Ist der Schaden bereits eingetreten, können wir oft trotzdem helfen und die Folgen reduzieren. Verschaffen Sie sich unter Lösungen einen Überblick über unsere Angebote oder schreiben Sie uns eine Nachricht.

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