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Reform des Informationsfreiheitsrechts dringend erforderlich

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit fordert eine grundlegende Reform des Informationsfreiheitsrechts in Deutschland. Angesichts der zunehmenden Komplexität der Datenverwaltung und der Bedrohung der Informationsfreiheit ist eine verfassungsrechtliche Absicherung sowie die Einführung eines echten Transparenzgesetzes notwendig, um die demokratischen Prozesse zu stärken.

Die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung und das exponentielle Wachstum an Datenmengen stellen neue Anforderungen an die Transparenz staatlichen Handelns. In diesem Kontext wird es für Unternehmen und Organisationen immer wichtiger, ein sicheres und transparentes Umfeld zu fördern, um das Vertrauen der Bürger zu gewinnen und zu erhalten. Die Risiken, die mit einer Einschränkung der Informationsfreiheit verbunden sind, können weitreichende Auswirkungen auf die demokratischen Prozesse und die Geschäftsbeziehungen haben.

Verfassungsrechtliche Absicherung der Informationsfreiheit

Die Forderung nach einer verfassungsrechtlichen Absicherung des Rechts auf Zugang zu staatlichen Informationen ist dringlich. Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider betont, dass Informationsfreiheit ein aktives Teilhaberecht ist, das es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, staatliches Handeln zu verstehen und zu kontrollieren. Eine solche Absicherung würde sicherstellen, dass die Informationsfreiheit nicht von politischen Mehrheiten abhängig ist, sondern einen festen Platz im Grundgesetz hat.

Notwendigkeit eines echten Transparenzgesetzes

Ein modernes Transparenzgesetz ist unerlässlich, um die proaktive Veröffentlichung wichtiger Informationen zu gewährleisten. Anstatt Informationen nur auf Anfrage bereitzustellen, sollten Behörden verpflichtet sein, relevante Daten wie Verträge, Gutachten und Lobbykontakte aktiv und barrierefrei zur Verfügung zu stellen. Dies würde nicht nur den Zugang für Bürgerinnen und Bürger erleichtern, sondern auch die Verwaltungsaufwände deutlich verringern.

Stärkung der Aufsichtsinstanzen

Um die Informationsfreiheit effektiv durchzusetzen, ist eine handlungsfähige Aufsichtsinstanz von großer Bedeutung. Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit muss in der Lage sein, den Zugang zu Informationen direkt zu ermöglichen und nicht nur auf mahnerische Weise tätig zu werden. Die Schaffung einer solchen Behörde würde den Bürgern helfen, ihre Rechte effizienter durchzusetzen und gleichzeitig die Justiz zu entlasten.

Fazit: Bedeutung für Unternehmen und Organisationen

Die aktuellen Bestrebungen um eine Reform des Informationsfreiheitsrechts haben weitreichende Implikationen für Unternehmen und Organisationen. Ein transparenter Umgang mit Informationen fördert nicht nur das Vertrauen in staatliche Institutionen, sondern kann auch zu einer positiven Wahrnehmung der eigenen Organisation führen. Die Einführung eines Transparenzgesetzes und die Stärkung der Aufsicht sind entscheidend für die Wahrung der Informationsfreiheit und damit für die Demokratie.

Um den Herausforderungen der digitalen Transformation und den damit verbundenen Risiken zu begegnen, ist es für Unternehmen ratsam, regelmäßige Security-Checks durchzuführen und sich kontinuierlich über die Weiterentwicklung von Angriffstechniken zu informieren. IT-Sicherheit sollte als strategische Aufgabe betrachtet werden, die eine ganzheitliche Betrachtung der Informationssicherheit erfordert. Die Definition von Standards zur Prävention gegen Datenverluste und Cyberangriffe ist unerlässlich, um wirtschaftliche Schäden und Reputationsrisiken zu minimieren. IT-Security ist somit eine Chefsache, die höchste Priorität haben muss.

Sprechen Sie mit uns

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Quelle: Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit

By |8. Juni 2026|Categories: Tulos Blog|Kommentare deaktiviert für Reform des Informationsfreiheitsrechts dringend erforderlich

Cyberangriff auf Unimed: Lehren für die IT-Sicherheit in Kliniken

Der Cyberangriff auf den Dienstleister Unimed hat die IT-Sicherheitslandschaft im Gesundheitswesen erheblich erschüttert und die Verwundbarkeit externer Partnerschaften verdeutlicht. Sensible Patientendaten von Zehntausenden Menschen wurden entwendet, darunter persönliche Stammdaten, medizinische Diagnosen und Finanzinformationen. Kliniken stehen nun vor der Herausforderung, nicht nur den Vorfall zu bewältigen, sondern auch umfassende Lehren für die Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur zu ziehen.

Der Angriff ereignet sich Mitte April 2026 und zielt darauf ab, die Systeme des Abrechnungsdienstleisters vollständig zu verschlüsseln. Obwohl dies verhindert werden kann, gelingt es den Kriminellen, sensible Daten zu entwenden, insbesondere Abrechnungsinformationen von Privatpatienten. Unimed informiert die betroffenen Kliniken und die Behörden, jedoch dauert die Analyse des Datenabflusses mehrere Wochen, was zu einer kritischen Verzögerung führt.

Die betroffenen Kliniken, wie das Universitätsklinikum Köln und das Klinikum Karlsruhe, betonen die Notwendigkeit kontinuierlicher Investitionen in die IT-Sicherheit und die Bedeutung strengerer Sicherheitsanforderungen an externe Dienstleister. Diese Vorfälle zeigen, dass Informationssicherheit kein statischer Zustand ist, sondern einen fortlaufenden Evolutionsprozess erfordert. Kliniken müssen proaktive Maßnahmen ergreifen, um zukünftige Sicherheitsrisiken zu minimieren.

In Kürze

  • Cyberangriff auf Unimed betrifft sensible Patientendaten.
  • Angreifer versuchen, Systeme komplett zu verschlüsseln.
  • Analyse des Vorfalls dauert mehrere Wochen.
  • Universitätsklinikum Köln und Klinikum Karlsruhe betonen die Wichtigkeit von Sicherheitsmaßnahmen.
  • NIS-2-Richtlinie bietet einen Rahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit.

Zusammengefasst

Der Cyberangriff auf Unimed verdeutlicht die erheblichen Risiken, die mit der Zusammenarbeit von Kliniken und externen Dienstleistern verbunden sind. Kliniken müssen nicht nur ihre eigenen Systeme absichern, sondern auch die Zugriffsrechte und Datenflüsse externer Partner aktiv steuern. Um die IT-Sicherheit nachhaltig zu verbessern, müssen klare Sicherheitsanforderungen vertraglich festgelegt und regelmäßig überprüft werden. Die NIS-2-Richtlinie stellt einen verbindlichen Rahmen dar, den Kliniken dringend nutzen sollten, um ihre Sicherheitsstandards zu erhöhen und die Auswirkungen solcher Angriffe zu minimieren.

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Als kompetenter Partner unterstützen wir Sie dabei, Ihre IT-Sicherheitsstrategien zu optimieren. Erfahren Sie mehr über unsere Dienstleistungen im Bereich Datenschutz und Informationssicherheit auf unserer Webseite: Daten-Sicherheit-Audit.

Quelle: kma Online

By |8. Juni 2026|Categories: Allgemein|Tags: |Kommentare deaktiviert für Cyberangriff auf Unimed: Lehren für die IT-Sicherheit in Kliniken

Neue Zuständigkeiten für Bundesbeauftragte

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) erweitert ihre Zuständigkeit zur Überwachung des Data Act. Diese Entwicklung hat weitreichende Implikationen für Unternehmen, die mit personenbezogenen Daten arbeiten, und stellt neue Anforderungen an die datenschutzrechtliche Compliance.

Mit der Übertragung neuer Zuständigkeiten an die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) wird eine klare Trennung der Aufsicht zwischen dieser und der Bundesnetzagentur (BNetzA) geschaffen. Aktuelle Beauftragte ist Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider. Die BNetzA bleibt zuständig für die Anwendung und Durchsetzung des Data Act, während die BfDI die Datenschutzaufsicht übernimmt. Dies führt zu einer strukturierten Aufsicht, die sowohl den Schutz personenbezogener Daten als auch die Förderung innovativer Datennutzung gewährleistet.

Auswirkungen auf Unternehmen

Unternehmen, die vernetzte Produkte oder Dienstleistungen anbieten, müssen künftig den Zugang zu erzeugten Daten gewähren. Dies umfasst nicht nur die Bereitstellung an Nutzer, sondern auch an Dritte, sofern dies rechtlich gefordert wird. Die parallele Anwendung des Data Act und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfordert eine präzise Abstimmung der internen Prozesse, um Rechtsunsicherheiten zu vermeiden.

Risiken und Herausforderungen

Die Unsicherheit darüber, wie der Data Act und die DSGVO im konkreten Fall zusammenwirken, könnte rechtliche Risiken für Unternehmen bergen. Ein unzureichendes Verständnis oder eine falsche Implementierung der neuen Regelungen kann zu hohen finanziellen Strafen und einem Verlust des Kundenvertrauens führen. Unternehmen sind gefordert, proaktiv zu agieren, um solche Risiken zu minimieren.

Vertrauensaufbau durch Datenschutz

Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider betont, dass Datenschutz ein wesentlicher Vertrauensanker in der digitalen Wirtschaft ist. Unternehmen, die transparent mit Daten umgehen und den Schutz personenbezogener Daten ernst nehmen, können sich als vertrauenswürdige Akteure positionieren. Diese Transparenz fördere nicht nur den Wettbewerb, sondern auch die Kundenbindung.

Strategische Empfehlungen für Unternehmen

  • Führen Sie regelmäßige Security-Checks durch, um Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren.
  • Berücksichtigen Sie die Entwicklung von Angriffstechniken bei Ihren Sicherheitsstrategien.
  • Betrachten Sie IT-Sicherheit als strategische Aufgabe, die in alle Unternehmensprozesse integriert werden sollte.
  • Definieren Sie klare Standards für den Umgang mit personenbezogenen Daten.
  • Setzen Sie präventive Maßnahmen gegen Datenverluste und Cyberangriffe um.
  • Sehen Sie in der IT-Sicherheit einen entscheidenden Faktor zur Vermeidung wirtschaftlicher Schäden und Reputationsrisiken.
  • Stellen Sie sicher, dass IT-Security eine Chefsache ist und auf höchster Ebene priorisiert wird.

Rufen Sie uns an

Nutzen Sie Ihre Chance, sich rechtzeitig auf die neuen Anforderungen einzustellen. Tulos steht Ihnen als kompetenter Partner zur Seite, um Datenschutz und Informationssicherheit in Ihrem Unternehmen zu optimieren. Besuchen Sie uns, um mehr über unsere Dienstleistungen zu erfahren: Datenschutz.

Quelle: Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit

By |8. Juni 2026|Categories: Tulos Blog|Kommentare deaktiviert für Neue Zuständigkeiten für Bundesbeauftragte

Vorwürfe gegen IBM und AT&T: Cyberangriffe vertuscht?

Eine Klage eines ehemaligen IBM-Sicherheitsexperten wirft den Konzernen IBM und AT&T vor, ausländische Cyberangriffe vertuscht zu haben. Diese Vorwürfe sind besonders alarmierend, da die Unternehmen mit der US-Regierung zusammenarbeiten und verpflichtet sind, Sicherheitsvorfälle offenzulegen, was Fragen zu ihrer Integrität und Cybersicherheitsstrategien aufwirft.

Die Behauptungen des Whistleblowers William Barlow, der bis 2019 bei IBM tätig war, sind nicht nur besorgniserregend, sondern zeigen auch die potenziellen Risiken für Unternehmen auf, die mit sensiblen Daten umgehen. Die Möglichkeit, dass Unternehmen Cyberangriffe unterdrücken, um Regierungsaufträge zu sichern, könnte weitreichende Folgen für die Sicherheit von Daten und die Compliance haben.

Vorwürfe gegen IBM und AT&T

Barlows Klage, die bereits 2020 eingereicht wurde, besagt, dass IBM und AT&T wiederholt Cyberangriffe aus dem Ausland nicht im vollen Umfang gemeldet haben. Diese Angriffe könnten nicht nur die Integrität ihrer Systeme gefährden, sondern auch den Zugang zu sensiblen Informationen der US-Regierung, einschließlich militärischer Daten. Die von IBM als „Cloud-Infrastruktur“ bezeichnete Lösung ist ein kritischer Bestandteil des IT-Ökosystems, auf das sowohl private als auch staatliche Akteure zugreifen.

Konsequenzen der Vertuschung

Die Unterlassung, Cyberangriffe offenzulegen, könnte ernsthafte rechtliche und finanzielle Folgen für die betroffenen Unternehmen haben. Der False Claims Act ermöglicht es, gegen Unternehmen vorzugehen, die durch betrügerische Handlungen profitieren. Die Enthüllungen könnten auch das Vertrauen der Kunden und Partner in die Sicherheitspraktiken von IBM und AT&T untergraben.

Technische Mängel und interne Drucksituationen

Die Klage hebt hervor, dass IBM und AT&T möglicherweise nicht in der Lage sind, eine präzise Analyse durchzuführen, da entscheidende Zugriffsprotokolle fehlen. Dies deutet auf gravierende Mängel in der IT-Sicherheit hin, die nicht nur die Unternehmen selbst, sondern auch ihre Kunden gefährden. Der Druck auf Mitarbeiter, interne Berichte zu entschärfen oder Informationen zurückzuhalten, könnte zu einer Kultur der Vertuschung führen, die das Sicherheitsniveau weiter gefährdet.

Relevanz für Unternehmen

Diese Vorwürfe sind ein dringender Weckruf für Unternehmen, die ihre Sicherheitsstrategien überdenken müssen. Die wachsende Bedrohung durch Cyberkriminalität erfordert eine proaktive Herangehensweise an die Cybersicherheit, insbesondere in Bezug auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und den Schutz sensibler Daten. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie nicht nur Sicherheitsprotokolle implementieren, sondern auch eine Kultur der Transparenz und Verantwortung etablieren.

Fazit: Bedeutung von IT-Sicherheit

Die Vorwürfe gegen IBM und AT&T unterstreichen die kritische Bedeutung von IT-Sicherheit in der heutigen digitalen Landschaft. Unternehmen müssen verstehen, dass unzureichende Sicherheitsmaßnahmen nicht nur rechtliche Konsequenzen haben können, sondern auch das Vertrauen ihrer Stakeholder gefährden. Eine ganzheitliche Betrachtung der IT-Security ist unerlässlich, um wirtschaftliche Schäden und Reputationsrisiken zu vermeiden.

Um sich gegen Datenverluste und Cyberangriffe zu wappnen, sollten Unternehmen regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen durchführen und die Entwicklung neuer Angriffstechniken kontinuierlich beobachten. Die Verantwortung für die IT-Sicherheit sollte auf Führungsebene verankert werden, um eine strategische Herangehensweise zu gewährleisten. Die Definition klarer Sicherheitsstandards ist ebenso wichtig wie die Implementierung präventiver Maßnahmen.

Sprechen Sie mit uns

Als kompetenter Partner unterstützen wir Sie dabei, Ihre IT-Sicherheitsstrategien zu optimieren. Erfahren Sie mehr über unsere Dienstleistungen im Bereich Datenschutz und Informationssicherheit auf unserer Webseite: Daten-Sicherheit-Audit.

Quelle: heise.de

By |5. Juni 2026|Categories: Tulos Blog|Kommentare deaktiviert für Vorwürfe gegen IBM und AT&T: Cyberangriffe vertuscht?

Datenschutz in der Psychotherapie: Ein Muss für Vertrauen

Die Bedeutung des Datenschutzes in der Digitalisierung ist unbestritten, besonders in sensiblen Bereichen wie der Psychotherapie. Der Schutz von Gesundheitsdaten erfordert eine klare Arbeitsteilung zwischen Therapeuten und Datenschutzbeauftragten, um Risiken wie Datenverlust und unbefugte Zugriffe zu minimieren.

In einer zunehmend digitalen Welt steht der Datenschutz im Gesundheitswesen vor enormen Herausforderungen. Die Integration von Softwarelösungen, Videobehandlungen und Cloud-Diensten vergrößert die Angriffsfläche für potenzielle Datenschutzvorfälle. Dies betrifft nicht nur die Integrität von Daten, sondern auch das Vertrauen der Klienten, deren sensible Informationen geschützt werden müssen.

Komplexität der Datenschutzanforderungen

Im Bereich der Psychotherapie werden Gesundheitsdaten verarbeitet, die als besonders schützenswert gelten. Dazu zählen Anamnesen, Therapieverläufe und weitere persönliche Informationen, die bei unbefugtem Zugriff zu Stigmatisierung oder Erpressung führen können. Die Anforderungen an den Datenschutz sind komplex und erfordern effektive Zugriffskonzepte, Auftragsverarbeitungsregelungen sowie Lösch- und Aufbewahrungskonzepte.

Arbeitsteilung als Lösungsansatz

Der Arbeitskreis Psychotherapie fordert eine konsequente Arbeitsteilung im Datenschutz. Therapeuten sollten sich auf die Behandlung konzentrieren, während Datenschutzbeauftragte die rechtlichen und technischen Anforderungen übernehmen. Dies ist kein zusätzlicher bürokratischer Aufwand, sondern ein essenzieller Bestandteil der professionellen Infrastruktur.

Wichtigkeit der Fachkunde

Die Benennung eines qualifizierten Datenschutzbeauftragten ist entscheidend, um rechtliche Vorgaben zu erfüllen. Datenschutzkompetenz sollte in digitalen Prozessen und risikobehafteten Verarbeitungen gezielt integriert werden, um Risiken zu minimieren und eine sichere Behandlungsumgebung zu gewährleisten.

Qualität durch Austausch und Spezialisierung

Datenschutz ist kein Einheitskonzept. Um effektive Maßnahmen zu entwickeln, ist das Verständnis der spezifischen Praxisabläufe und der Schutzbedürfnisse im therapeutischen Setting unerlässlich. Der Arbeitskreis bietet ein Forum für den Austausch von Fachwissen und die Vertiefung relevanter Inhalte in Schulungen.

Fazit: Schutz des therapeutischen Rahmens

Der Schutz sensibler Daten erfordert eine professionelle Handhabung und klare Zuständigkeiten. Durch die Arbeitsteilung zwischen Therapeuten und Datenschutzexperten kann ein geschützter Raum für Klienten geschaffen werden, der sowohl die Sicherheit der Daten als auch das Vertrauen der Patienten gewährleistet.

  • Regelmäßige Security-Checks sind unerlässlich, um aktuelle Bedrohungen zu identifizieren.
  • Die Weiterentwicklung von Angriffstechniken erfordert eine ständige Anpassung der IT-Sicherheitsstrategien.
  • IT-Sicherheit sollte als strategische Aufgabe auf allen Ebenen betrachtet werden.
  • Eine ganzheitliche Betrachtung von IT-Security ist notwendig, um alle Aspekte der Datenverarbeitung abzudecken.
  • Die Definition von Standards und Richtlinien ist entscheidend für die Prävention gegen Datenverlust und Cyberangriffe.
  • Wirtschaftliche Schäden und Reputationsrisiken müssen in der Sicherheitsstrategie berücksichtigt werden.
  • IT-Security sollte als Chefsache behandelt werden, um die nötigen Ressourcen und Prioritäten zu setzen.

Sprechen Sie mit uns

Als kompetenter Partner unterstützen wir Sie bei der Umsetzung von Datenschutzanforderungen und der Sicherstellung der Informationssicherheit in Ihrem Unternehmen. Informieren Sie sich über unsere Dienstleistungen auf unserer Website.

Quelle: Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V.

By |5. Juni 2026|Categories: Tulos Blog|Kommentare deaktiviert für Datenschutz in der Psychotherapie: Ein Muss für Vertrauen

Digitale Sicherheit für Kinder im Netz verbessern

Die digitale Transformation hat die Art und Weise, wie Kinder und Jugendliche kommunizieren, nachhaltig verändert. Eine Machbarkeitsstudie des Fraunhofer SIT zeigt, wie künstliche Intelligenz gezielt eingesetzt werden kann, um Minderjährige vor Missbrauch und gefährlichem Verhalten im Netz zu schützen.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die Nutzung digitaler Kommunikationsmittel durch Kinder und Jugendliche massiv erhöht. Diese Entwicklung birgt erhebliche Risiken, insbesondere im Hinblick auf Cybergrooming und andere Formen von Missbrauch. Die Verantwortung für den Schutz dieser vulnerablen Gruppen liegt zunehmend auch bei Unternehmen und Organisationen, die digitale Dienste anbieten.

Technologische Ansätze zur Gefahrenabwehr

Die Machbarkeitsstudie des Fraunhofer SIT untersucht verschiedene technologische Lösungen, um Kinder und Jugendliche im Internet zu schützen. Ein zentrales Ergebnis ist der Einsatz von KI-gestützten Bildverarbeitungstechnologien, die helfen können, das unbedachte Versenden von Nacktbildern zu verhindern. Durch den Einsatz neuronaler Netze können Nacktbilder auf Mobilgeräten mit hoher Genauigkeit identifiziert werden, ohne dass dabei die Privatsphäre der Nutzer gefährdet wird.

Prävention von Cybergrooming

Ein weiteres zentrales Thema der Studie ist der Schutz vor Cybergrooming. Hier kommen textforensische Profiling-Technologien zum Einsatz, die es ermöglichen, das Alter von Chat-Teilnehmenden zu schätzen. Durch die Analyse des Schreibstils können Diskrepanzen zwischen angegebenem und tatsächlichem Alter erkannt werden, was in der Folge die Moderation in Online-Foren alarmieren kann, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu identifizieren.

Die Rolle der Unternehmen

Unternehmen, die digitale Plattformen bereitstellen, stehen in der Verantwortung, geeignete Maßnahmen zum Schutz von Minderjährigen zu implementieren. Dies erfordert nicht nur technische Lösungen, sondern auch eine strategische Ausrichtung auf die IT-Sicherheit als gesamtunternehmerische Aufgabe. Die Implementierung solcher Technologien kann nicht nur rechtliche Risiken minimieren, sondern auch das Vertrauen der Nutzer erhöhen.

Fazit: Bedeutung der IT-Sicherheit im digitalen Zeitalter

Die Machbarkeitsstudie des Fraunhofer SIT zeigt auf, dass innovative Technologien wie KI und Multimediaforensik entscheidend zur Verbesserung des digitalen Jugendschutzes beitragen können. Unternehmen sollten diese Erkenntnisse nutzen, um ihre Sicherheitsarchitekturen entsprechend zu adaptieren und die Verantwortung für den Schutz junger Nutzer ernst zu nehmen.

Umfassende Sicherheitsmaßnahmen sind unerlässlich. Regelmäßige Security-Checks, die Berücksichtigung neuer Angriffstechniken und eine ganzheitliche Betrachtung von IT-Security sind entscheidend. Die Definition von Standards und präventive Maßnahmen gegen Datenverluste und Cyberangriffe sollten höchste Priorität haben. IT-Sicherheit muss als strategische Aufgabe auf der Agenda jedes Unternehmens stehen, um wirtschaftliche Schäden und Reputationsrisiken zu vermeiden.

Rufen Sie uns an

Tulos ist Ihr kompetenter Partner, wenn es um Datenschutz und Informationssicherheit geht. Lassen Sie uns gemeinsam an der Sicherheit Ihrer digitalen Infrastruktur arbeiten. Informieren Sie sich über unsere Dienstleistungen im Bereich Datenschutz unter Datenschutz.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT)

By |1. Juni 2026|Categories: Tulos Blog|Kommentare deaktiviert für Digitale Sicherheit für Kinder im Netz verbessern
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