Die Bedrohung durch Ransomware und Lieferkettenangriffe hat im Jahr 2025 dramatisch zugenommen.

Die Angriffe gegen Unternehmen haben sich im vergangenen Jahr erheblich verstärkt, was sowohl Risiken für die IT-Sicherheit als auch geschäftliche Konsequenzen auf wirft. Diese Bedrohungen erfordern ein proaktives Handeln, um legt es im kommenden Jahr in einem zunehmend komplexen Bedrohungsumfeld.

Steigende Angriffszahlen

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 6.604 Ransomware-Angriffe registriert, was einem Anstieg von 52% im Vergleich zu 2024 entspricht. Besonders auffällig ist der Anstieg an Angriffen im Dezember, der mit 731 Vorfällen einen der höchsten Werte des Jahres erreichte. Diese Zahlen verdeutlichen, dass das Risiko eines Angriffs für viele Unternehmen konstant hoch bleibt.

Lieferkettenangriffe im Fokus

Die Anzahl der Lieferkettenangriffe hat sich fast verdoppelt, mit 297 dokumentierten Vorfällen in 2025, was einer Zunahme von 93% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die enge Verbindung zwischen Ransomware-Angriffen und Lieferkettenangriffen zeigt, dass Angreifer sowohl gezielt Unternehmen als auch deren Partner ins Visier nehmen. mehr als die Hälfte der Lieferkettenangriffe wurden von Ransomware-Gruppen ausgeführt.

Dominanz von Ransomware-Gruppen

Die Ransomware-Gruppe Qilin hat sich als führend etabliert und dominierte den Markt in mehreren Monaten des Jahres, trotz der Rückschläge anderer Gruppen wie RansomHub und Lockbit. Das Jahr 2025 verzeichnete insgesamt 57 neue Ransomware-Gruppen mit über 350 entdeckten neuen Schadsoftwarevarianten, was den sich schnell wandelnden Bedrohungsraum unterstreicht.

Geografische Verteilung und Sektoren unter Angriff

Die USA waren 2025 mit einem Anteil von 55% das am stärksten betroffene Land durch Ransomware-Angriffe. Besonders die Bauwirtschaft, professionelle Dienstleistungen und die Fertigungsindustrie waren bei den Angreifern beliebt. Auch der Bereich „Health Care“ zählt zu den häufigsten Zielen, was die Bedrohung für kritische Infrastrukturen verstärkt.

Entwicklungen bei Lieferkettenangriffen

Angriffe auf die Software-Lieferkette können traditionelle Methoden wie Paketvergiftung übertreffen, indem sie auf Cloud-Integrationen und SaaS-Vertrauensbeziehungen abzielen. Beispiele zeigen, dass Angreifer oft über Dritte angreifen, wobei unerlaubte Zugriffe auf Identitätsanbieter und Software-Integrationen genutzt werden, um Schaden anzurichten.

Schlussfolgerung

Die Zunahme von Ransomware- und Lieferkettenangriffen erfordert ein verstärktes Augenmerk auf Cybersecurity-Strategien, um Unternehmen zu schützen. Eine ganzheitliche Betrachtung der IT-Sicherheit und der Implementierung von Best Practices sind unerlässlich.

Handlungsbedarf für Unternehmen

Es muss regelmäßig der Sicherheitsstatus überprüft werden. Eine klare Definition von Sicherheitsstandards ist notwendig, um wirtschaftliche Schäden und Reputationsrisiken zu minimieren. IT-Sicherheit sollte als strategische Aufgabe betrachtet werden, um Datenverluste zu verhindern und die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe zu erhöhen.

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Quelle: https://cyble.com/blog/ransomware-attacks-supply-chain-threat-landscape/

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